Schul-Sozialarbeit


Vorstellung Schulsozialarbeit

Was ist Schulsozialarbeit?


1. Ein sozialpädagogisches Arbeitsfeld an der Schnittstelle zwischen Schule und Jugendhilfe. Mit den entsprechenden Tätigkeitsformen, Methoden und Herangehensweisen stellt die Schulsozialarbeit in der Schule eine zusätzliche Ressource dar, die die pädagogische Qualität der Schule weiterentwickeln hilft.
      
Hauptbereich: Prävention und Intervention

2. Jugendsozialarbeit ist dann erfolgreich, wenn sie ein ganzheitliches Konzept verfolgt, in dem sie das Kind in seiner persönlichen Entwicklung, das soziale Umfeld und die Anforderungen die an das Kind gestellt werden,  in der Hilfestellung berücksichtigt. Die Methoden sind Beratung, Betreuung und das Angebot von sozialpädagogischen Hilfen sowohl präventiv, als auch Krisen intervenierend.

Für wen möchte die Schulsozialarbeit Ansprechpartner sein?

Die Schulsozialarbeit versteht sich als eine Art “Kindersprechstunde”, in der Schülerinnen und Schüler einen Raum finden, über persönliche Angelegenheiten zu sprechen,  Anregungen einholen können oder einfach einen Plausch halten, wenn es ihre Zeit erlaubt.
Mit dem Wahrnehmen dieses Angebotes, sollen die Schüler und Schülerinnen eine  “Entlastung” in  ihren momentanen Situationen erfahren – eine Entlastung, die sie anschließend wieder unbeschwert am Unterricht teilnehmen lässt und die eigene Leistungsfähigkeit sichert.

Für Lehrkräfte und Eltern steht die Schulsozialarbeit unterstützend zur Verfügung. Die Vernetzung mit den in der Kommune/ dem Landkreis ansässigen zuständigen Fachstellen und Einrichtungen wird als eine sinnvolle Ergänzung zum Wohl des Kindes gesehen.


Kurz in meinen Worten: Was ist Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS)? Es gilt die Schulkinder situativ in allen sozialen und emotionalen Belangen zu unterstützen. Außerdem geht es um funktionierende Klassen und ein möglichst angenehmes soziales Miteinander, sowie um präventive sozial-pädagogische Maßnahmen.
Individuelle Krisenintervention und allgemeine Hilfen, unmittelbar vor Ort, sehe ich als meine zentrale Aufgabe. Zusammenarbeit steht im Mittelpunkt (Alle Menschen in der Schule, Eltern, weitere Beratungsstellen und Institutionen).
Konkrete Aktivitäten: Allen ersten Klassen hat sich bereits das „Känguru“ vorgestellt – das Thema lautet offiziell „Respekt üben – Achtung zeigen“, verschiedenste Känguru-Charaktere zeigen spielerisch soziale Kompetenzen, Grenzen und Verhaltensregeln auf.
Mit den vierten Klassen wurde schon eine Art Kommunikationstraining durchgeführt (Pausen-diensttraining). Einzelne Auftritte hatte ich in allen Klassen. Durch Pausenpräsenz und die regelmäßige Anwesenheit komme ich mit vielen Kindern in Kontakt. Bei Bedarf bin ich für individuelle Bedürfnisse oder Klärungen zur Stelle.
Allgemein kommt das Thema „Streitkompetenz“ seit diesem Schuljahr dazu. Ziel ist es, dass die Kinder selbstständig und aktiv Konflikte lösen können und sich auch gegenseitig helfen.